Hochseilgarten Neckargemünd offiziell eröffnet
Übungsgelände teilweise auch für Rollifahrer
konzipiert
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Am 19. September war es
soweit, nach relativ kurzer Bauzeit, wurde der Hochseilgarten
Neckargemünd offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die geladenen Gäste
überzeugten sich vor Ort über die gelungene und optimal in die
Landschaft integrierte Anlage. |
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Der Betreiber Thomas
Strifler (Dilsberg) hielt seine Ansprache, wie es sich für einen „Hochseilgärtner“
gebührt, in ca. neun Meter Höhe auf einer kleinen Plattform. Besonders
begrüßte er die anwesenden Bürgermeister, Gemeinderäte, Vereinsvertreter
und die Abordnung vom Berufsbildungswerk Neckargemünd. |
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In
seinem Rückblick über die Entstehung des Hochseilgartens verdeutlichte
er, dass hier in kurzer Zeit ein Riesenprojekt durch die Mithilfe
vieler, engagierter Wegbegleiter verwirklicht wurde. Ende Juli begann
man mit den Baumaßnahmen und bereits am 4. September konnte der Betrieb
aufgenommen werden. Sein besonderer Dank ging an seine Lebensgefährtin
und deren Eltern, die Stadt Neckargemünd, die Baufirma Knobel, Axel
Schleith für die technische Beratung, Jörg Porath und Uwe Gerbich-Demmer
vom Berufsbildungswerk und die Sparkasse Heidelberg. |
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Im Hochseilgarten lernen
Menschen an ihre Grenzen zu gehen, stolz über sich selbst und neu
motiviert verlassen sie am Ende den Parcours. Positive Rückmeldungen
bestärken Thomas Strifler darin, die richtige Entscheidung getroffen zu
haben. |
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Bürgermeister Horst
Althoff skizzierte aus seiner Sicht die Verwirklichung des
Hochseilgartens. Nachdem man den Wunsch der S-R-H-Gruppe das Projekt im
Wiesenbacher Tal zu verwirklichen nicht realisieren konnte, fand man
schließlich in Kleingemünd auf der „Sportmeile“ einen optimalen
Standort. Gemeinsam mit dem neuen Betreiber und dem Berufsbildungswerk
Neckargemünd wurde ein großes Paket zur erfolgreichen Verwirklichung
geschnürt. Er nannte drei entscheidende Punkte die für den
Hochseilgarten sprechen: Neckargemünd ist um eine touristische
Attraktion reicher, die gute Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk
und für Neckargemünd als Schulstadt höchst interessant. Überzeugt vom
Erfolg ging sein Dank am Schluss an den Gemeinderat für seine
Zustimmung. |
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Der Geschäftsführer des
Berufsbildungswerks Jörg Porath ließ seine anfängliche Skepsis an der
Umsetzung des Projekts anklingen, umso erfreuter war er über die
positive Zusammenarbeit mit Thomas Strifler. Für die Unterstützung
seitens des BBW dankte er dem sozialpädagogischen Leiter Herrn Durczak
und dem stellvertretenden Geschäftsführer Herrn Bergau. |
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Rollstuhlfahrer und
klettern – unmöglich? Eine Demonstration von René überzeugte die
Anwesenden vom Gegenteil. Mit drei verschiedenen Elementen für
Rollstuhlfahrer gehört die Anlage zu den drei einzigsten in ganz
Deutschland. |
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Danach bestand die Möglichkeit den Selbstsicherungsbereich zu absolvieren. Bürgermeister Horst Althoff, politisch gewohnt nicht immer sicheren Boden unter den Füßen zu haben, wagte sich mutig an den „Giant Swing“ oder einfach auch „Affenschaukel“ genannt. Aus ca. 13 Meter Höhe schwang er mit großen Pendelbewegungen durch die Lüfte und kehrte wohlbehalten, mit neuem Tatendrang auf den Boden der Tatsachen zurück. |
Text: Beate Oemler Bilder: Burkhard Zantopp |